Dunkelheit und Stille –

dann,

von irgendwoher

der Klang einer Violine –

der Ton auf Wanderschaft in der Finsternis,

expressiv, emotional,

klagend, tröstend,

lebendig –

Dazu gesellt sich eine Gitarre.

Es entstehen sich verbindende Melodien, 

Musik, vollkommen der Visualität entkleidet.

Im Dunkeln durch die Kirche schreitend spiele ich auf der Violine eigene Kompositionen, Adaptiertes und Bekanntes. Ein Hörerlebnis der besonderen Art, denn im Gegensatz zu bekannten Konzerteindrücken wird der Ton in der Dunkelheit „auf Wanderschaft gehen“. Oft werde ich dabei an der Gitarre begleitet. Ein meditativer Konzertgenuss, der sich ganz auf das Gehör fokussiert und eine neue Entdeckung des Hörens ohne die Ablenkung durch visuelle Eindrücke vermittelt.